Die souveräne Moderation durch Holger Reuter ermöglichte zum Schluss noch dem Publikum verschiedene Statements und Fragen anzubringen, wobei SPD- Mann Geissler mit der Beantwortung etwas Mühe hatte. Das gemeinsame Singen des Steigerliedes bildete traditionell einen versöhnlichen Abschluss. Ob unsere Diskutanten eine befriedigende Antwort auf die eingangs gestellte Frage erarbeiten konnten, erfahren Sie in unserem nachfolgenden Mitschnitt.
Dieser Frage stellten sich am Freitag sechs Vertreter aus Lokal- und Landespolitik. Nachdem Einladungen an das Landesamt für politische Bildung (Dr. Roland Löffler keine Antwort), verschiede Vertreter von „Freiberg für Alle“, u.a. Dr. Michael Stahl (abgesagt), Dr. Jana Pinka (abgesagt) Constanze Bornkamp (abgesagt) freute es uns einmal mehr, dass Alexander Geissler (SPD) aus dem linken politischen Spektrum, wenn auch etwas verspätet, den Weg in den gut besuchten Städtischen Festsaal gefunden hatte. Der parteilose Mathias Berger(MdL) wusste mit allerlei Begebenheiten aus der Landespolitik zu überraschen. Marko Winter (MdL) von der AfD agierte, ebenso wie Stadtrat Marco Weisbach (FDP), betont sachlich. Die Gedanken von Ex- OB- Kandidat Krinke, wie auch des Alexander Putzschke, Stadtrat aus Lunzenau wussten ebenso das Publikum zu überzeugen. Alexander Geissler belebte mit seinen Sichtweisen den Festsaal spürbar.
Das Freiberger Forum ist ein Zusammenschluss von Menschen, für die der Völkerverständigungsgedanke
Hilfe für Opfer von Straftaten und politisch Verfolgte
Förderung von freier Kunst, freier Kultur und freier Wissenschaft und Forschung
Pflege der deutschen Sprache und deutscher Tradition
Förderung von Denkmalpflege, Heimatliebe und diesbezüglichem Bewusstsein
Toleranz und Respekt in jeglicher Form
zentrale Bestandteile einer funktionierenden pluralistischen demokratischen Gesellschaft sind. Dafür sehen wir Handlungsbedarf und wollen zu einem breiten gesellschaftlichen Diskurs einen transparenten Beitrag leisten. Mit Sorge blicken wir auf die derzeitige gesellschaftliche Entwicklung, welche von Spaltung, Desinformation und einer signifikanten Einengung des Meinungskorridors geprägt ist. Dabei sehen wir in der Förderung und der Besinnung auf traditionelle Werte eine Möglichkeit, dieser Entwicklung entgegen zu wirken und als zusammenführenden Aspekt in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken. So Sie sich dadurch angesprochen fühlen, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme, Mitgliedschaft oder Ihre Unterstützung.
Ich wünsche uns allen dazu viel Erfolg mit einem herzlichen „Glück Auf!“
Andreas Schettler
Vorstandsvorsitzender
